Mein persönlicher Reiseblog

Monat: Juli 2017

Kopenhagen

Heute morgen gab es wieder mein übliches Frühstück gefolgt von etwas relaxen vor der Abreise. Da ich nun aber auch seit Sonntag nicht mehr Duschen war entschied ich mich kurzerhand noch dazu erstmal die Duschen in Odense auszuprobieren. Und zu meiner freudigen Überraschung waren die Duschen sogar kostenlos und ziemlich sauber.
Frisch geduscht konnte es nun also los gehen zum nächsten Ziel: Kopenhagen. Laut Navi nur etwa 160km. Also etwas mehr als mein „eigentlicher“ Tagesschnitt von etwa 100km aber immer noch voll im Rahmen. Die Fahrt lief soweit ganz gut, nur gab es jede Menge Regen. Achja und die erste große Brücke gab es da ja auch schon. Gefühlt ist diese Brücke sogar noch länger als die bevostehende Öresundbrücke gewesen, aber der Wind hat mir heute zum Glück keine Probleme gemacht.
In Kopenhagen angelangt hieß es nun also Parkplatzsuche. Da sich das aber mit dem Wohnmobil als recht schwer herausstellte suchte ich gleich mal einen Campingplatz. Und wie aus dem Nichts sah ich auf einmal rechts neben mir eine große Grünfläche mit allerlei Campinggästen. Also habe ich diesen Platz als Rastplatz ausgewählt und bin von dortaus die etwa 8,5km in die Stadt mit dem Fahrrad gefahren.
Und irgendwie habe ich kein Glück wenn es um dänische Großstädte geht. Auch in Kopenhagen gab es wieder eine riesige Baustelle mitten im Zentrum der Stadt. Dennoch konnte ich den beliebten Nyhavn recht gut per Rad erreichen und dort noch einige Bilder machen. Doch mein Besuch der Innenstadt wurde harsch verkürzt als meine Kamera auf einmal einen Fehler mit der Speicherkarte meldete. Voller Schreck machte ich mich schnell auf den Rückweg nur um zurück am Wohnmobil eine wunderbar am PC lesbare Karte zu finden, die glücklicherweise noch alle Bilder gespeichert hatte und auch sonst völlig in Ordnung war. Also alle Bilder gesichert, Karte formatiert und wieder in die Kamera gesteckt – läuft wieder. Der Weg in die Stadt war mir nun aber doch zu lang um ihn zweimal am selben Tag zu fahren und so blieb ich den restlichen Nachmittag/Abend am Campingplatz. Jetzt sitze ich hier nach meinem kleinen Abendessen(Minutenterine) und genieße das wunderbare Klima des Nordens.
Viele Grüße und bis bald
Sören

 

Ribe und Odense

Der gestrige Abend in Ribe war malerisch: Der Sonnenuntergang am kleinen Hafen in Ribe ist jedes mal wieder etwas besonderes. Aber bevor ich den Sonnenuntergang genießen konnte machte sich der Hunger bemerkbar. Also suchte ich mir ein schönes Cafe und aß dort mit Käse überbackene Nachos. Danach musste es dann auch noch ein dänisches Softeis geben. Mit gestilltem Hunger konnte ich dann in Ruhe den Sonnenuntergang am Wasser genießen. Einige Zeit später machte ich mich dann mit dem Fahrrad auf den Rückweg zum Campingplatz und bereitete schonmal alles soweit auf die Abfahrt vor.

Heute morgen gab es dann ein kleines Frühstück bevor es wieder losging. Nächstes Ziel: Odense. Die Heimatstadt von Hans Christian Andersen. Das wird einem ziemlich schnell bewusst. Alles in der Stadt hat irgendeinen Bezug zu ihm und überall ist sein Name zu lesen. Auch auf meinem Campingplatz kann allerlei Schnickschnack zum Thema Kindergeschichten gekauft werden. Dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – ist diese Stadt ganz einzigartig. Einziges Manko ist hier die große Baustelle im Stadtzentrum, wodurch die Stadt nur noch halb so schön aussieht wie sie es sonst wohl tun würde.

Da es schon späterer Nachmittag war als ich die Stadt erkundete entschied ich mich heute etwas früher meine warme Mahlzeit zu verzehren. Und das hat sich gelohnt! Im Zentrum der Stadt habe ich den Laden Burger Anarchy gefunden, wo es interessante Burgerkreationen verschiedenster Art gibt. Also suchte ich mir eine gute Kombo raus und konnte wenig später einen selten leckeren Burger verspeisen. Yummy!

Viel mehr hab ich dann heute auch nicht gemacht, da es immer irgendwie nach Regen aussah und ich keine Lust hatte, dass meine Schuhe nochmal nass werden wie sie es im Laufe der Naht schon einmal taten.

Viele Grüße und bis bald

Sören

Endlich geht es los

Endlich ist es soweit. Zwei Jahre habe ich mich nun schon auf diese Reise gefreut und jetzt wird sie endlich Wahrheit.
Los ging es am Sonntag, den 09.Juli, um etwa 11 Uhr in Werne. Nachdem ich ein letztes Mal zusammen mit Mama, Herbert, Karin und Markus überprüft hatte, dass auch ja alles Wichtige eingepackt ist, konnte es los gehen in Richtung Dänemark. Bis am Vorabend hatte ich mir noch gar nicht so richtig überlegt wo ich eigentlich meine erste Übernachtung machen wollte. Dann brachte Mama mich auf die Idee es doch in Ribe zu versuchen, da wir dort schon zwei(?) Mal waren und der Campingplatz echt schön ist.

Also wurde am Navi Ribe Camping als Ziel eingegeben. Hm.. nur etwa 5,5 Stunden? Das erschien mir schon zu Beginn etwas optimistisch. Dennoch ging es bester Laune los und bis kurz vor Hamburg lief auch alles ziemlich glatt. Alle ca. 150km habe ich eine kurze Pause gemacht und war ziemlich zügig bei Hamburg. Dort fingen nun aber die Staus an und um das ganze noch etwas unangenehmer zu machen fiel mir kurzzeitig die Bordelektronik(Füllstandsanzeige, Motorthermometer, Drehzahlmesser und auch Blinker, nicht jedoch Tacho) ein paar Kilometer vor dem Elbtunnel aus. Mit Schweiß auf der Stirn stehend schaffte ich es zum nächsten Parkplatz und konnte etwas Luft holen. Nach etwas Zeit zum Abkühlen und überprüfen der Sicherungen sprang nun alles wieder korrekt an und ich konnte weiterfahren in Richtung Dänemark. Eine kurze Tankpause später war ich auch schon hinter der Grenze und konnte den angenehmeren Verkehr in Dänemark genießen.

Bis ich jedoch endgültig in Ribe angekommen war wurde es immerhin etwa 20 Uhr. Nach 9 Stunden Fahrzeit war ich reichlich erschöpft und einfach froh nach einem kurzen Abendessen ins Bett fallen zu können.

Der heutige Tag war ziemlich unspektakulär: ich habe die neu gewonnene Freizeit genutzt um einfach mal den ganzen Tag zu faulenzen und den Stress der letzten Tage Revue passieren zu lassen und hinter mir zu lassen.

So sitze ich nun um halb sieben im Wohnmobil und werde mich wohl gleich auf eine kleine Tour mit dem Fahrrad nach Ribe begeben um dort noch etwas zu Abend zu essen und die Stadt etwas zu erkunden.

Viele Grüße und bis bald Sören

Reisevorbereitungen

Bald geht es endlich los! Nur noch zwei ganze Tage, dann mache ich mich auf den Weg.

Meine Reisevorbereitungen sind nun schon fast komplett abgeschlossen. Das Wohnmobil ist so ziemlich fertig gepackt, der Blog nun endlich aufgesetzt und alles sonstige für die Reise ist vorbereitet. Morgen geht es noch einmal nach Duisburg für ein letztes Mal Freestyle-Physics und am Abend geht es noch nach Bergkamen zum Planen meiner nächsten (oder übernächsten) Reise.

Soweit also der aktuelle Stand

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