{"id":1243,"date":"2017-12-02T20:05:15","date_gmt":"2017-12-02T19:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weber-werne.de\/?p=1243"},"modified":"2017-12-02T20:05:15","modified_gmt":"2017-12-02T19:05:15","slug":"kenia-die-dritte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/2017\/12\/02\/kenia-die-dritte\/","title":{"rendered":"Kenia, die Dritte"},"content":{"rendered":"
Kommen wir also zu meinem dritten Blogeintrag aus Kenia. Immerhin sind nun seit Montag einige Tage vergangen, an denen etwas h\u00e4tte passieren k\u00f6nnen. Viel war es aber nicht.<\/p>\n
Am Dienstag fuhren wir mit einem landestypischen Kleinbus, einem Matatu, in die n\u00e4chstgr\u00f6\u00dfere Stadt Embu um dort den Familienvater bei seiner Arbeit zu besuchen. Schon die Fahrt in einem solchen Kleinbus ist an Abenteuer an sich, denn dort fahren bis zu 20 Leute in einem Gef\u00e4hrt, das bei uns maximal 6-7 Leute bef\u00f6rdern d\u00fcrfte. Dementsprechend eng ist eine solche Fahrt also. In Embu angekommen machten wir einen kurzen Spaziergang zu der Arbeitsstelle und schauten uns dort kurz die Arbeit des Familienvaters an. An dieser STelle mag sich manch einer wundern warum ich ihn nicht bei Namen nenne. Der Grund hierf\u00fcr ist simpel: ich bin mir nicht mehr sicher wie er hei\u00dft und so richtig virgestellt hat er sich auch noch nie. Ist auch schwierig, wenn man immer nur besoofen ist und kaum mehr in der Lage ist zu sprechen – egal welche Sprache. Naja, danach gingen wir noch eine Kleinigkeit esssen und fuhren danach auch wieder nach Hause.<\/p>\n
Am Mittwoch war es dann endlich soweit – ich durfte mal etwas deutsches kochen. Ich entschied mich f\u00fcr Bratkartoffeln und kleine Br\u00f6tchen aus Stockbrotteig. Die Zubereitung verlief erfreulich reibungslos und so hatten Laurenzia und ich nach kurzer Zeit eine Menge Essen auf den Tisch gezaubert. Nun stellte sich nur ein anderes Problem: Wer sollte das alles essen? Als wir das letzte Mal in Kenia waren wurde uns immer gesagt f\u00fcr mindestens 10 Leute zu kochen. Daran hielt ich mich auch dieses Mal wieder, doch leider kam fast niemand, den ich eingeladen hatte. Nur zum Abend hin kamen noch ein paar Nachbarn, die noch etwas kosten wollten. Doch anscheinend schmeckten ihnen die Bratkartoffeln nicht und niemand a\u00df auf. Leicht entt\u00e4uscht ing ich dann irgendwann ins Bett.<\/p>\n
Nur um am n\u00e4chsten Morgen mit stechenden Bauchschmerzen aufzuwachen. Es ist wirklich nicht sch\u00f6n in einem Urlaub Bauchschmerzen zu haben und erst recht nicht dann, wenn man nicht immer sicher sein kann was Herkunft und Hygienezust\u00e4nde des Essens angehen. Nun lag ich also ans Bett gefesselt da und brauchte fast zwei volle Tag um mich wieder richtig auszukurieren. Deshalb hab ich auch nicht fr\u00fcher wieder geschrieben. Denn mit Bauchschmerzen, die bis zum Erbrechen f\u00fchren wollte ich nur ungerne an meinen Rechner.<\/p>\n
Nun ist also Samstag und es dauert gar nicht mehr lange bis ich im Flieger nach Hause sitzen werde. Denn ich hab mich dazu entschieden diesen Urlaub zu verk\u00fcrzen – Es bringt mir nichts hier sinnlos Tag zu Tag vor mich hin zu vegetieren. Mein Flug zur\u00fcck nach Deutschland geht am Montag von Nairobi aus. Also ist Morgen schon mein letzter richtiger Tag hier in Kenia. Nat\u00fcrlich bin ich traurig, dass es nicht so geklappt hat wie ich es mir vorgestellt habe. Aber auch das ist nun eine Erfahrung, die ich gemacht habe und aus der ich lernen kann. Au\u00dferdem nagt dann nicht mehr der Gedanke an mir, dass ich ja vielleicht nach Kenia gekonnt h\u00e4tte. Ich war nun hier, habe meine Erfahrungen gesammelt und kann diese im weiteren Verlauf sicherlich nochmal einsetzen.<\/p>\n
Viele Gr\u00fc\u00dfe und bis bald<\/p>\n
S\u00f6ren<\/p>\n
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Kommen wir also zu meinem dritten Blogeintrag aus Kenia. Immerhin sind nun seit Montag einige Tage vergangen, an denen etwas h\u00e4tte passieren k\u00f6nnen. Viel war es aber nicht. Am Dienstag fuhren wir mit einem landestypischen Kleinbus, einem Matatu, in die n\u00e4chstgr\u00f6\u00dfere Stadt Embu um dort den Familienvater bei seiner Arbeit zu besuchen. Schon die Fahrt […]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1243"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1243"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1243\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1244,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1243\/revisions\/1244"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1243"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1243"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1243"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
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