{"id":1384,"date":"2019-08-29T23:50:34","date_gmt":"2019-08-29T21:50:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weber-werne.de\/?p=1384"},"modified":"2019-08-30T00:51:40","modified_gmt":"2019-08-29T22:51:40","slug":"stockholm-die-zweite-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/2019\/08\/29\/stockholm-die-zweite-2\/","title":{"rendered":"Stockholm, die Zweite"},"content":{"rendered":"
Die letzte Nacht war nicht sonderlich ruhig \u2013 es regnete zeitweise so stark, dass ich mitten in der Nacht wach wurde. Aber gl\u00fccklicherweise wurde es irgendwann ruhiger und ich konnte noch etwas schlafen. Trotzdem schlief ich nicht sonderlich lange, weil ich m\u00f6glichst viel aus dem Tag herausholen wollte. Also stand ich um acht Uhr auf, a\u00df in Ruhe mein Fr\u00fchst\u00fcck und wartete dann noch ein paar letzte Regenschauer ab, bevor ich noch eine entspannte Dusche genoss.<\/p>\n
Danach ging es auf zu meinem ersten Tagesziel: dem Museum Fotografiska in S\u00f6dermalm. Es gilt als eines der besten Museen weltweit f\u00fcr die Fotografie und hat jedes Jahr mehr als zwanzig verschiedene Ausstellungen. Im Moment waren dort f\u00fcnf Ausstellungen zu sehen. Die erste Ausstellung zeigte Bilder vom Kriegsfotografen James Nachtwey. Die gesamte Ausstellung war ziemlich eindr\u00fccklich und bedr\u00fcckend. Dazu trugen die Stille und die gro\u00dfartige Beleuchtung einiges bei. Weiter ging die bedr\u00fcckende Stimmung in einer Ausstellung von Zitaten von \u00dcberlebenden des Holocaust. Danach brauchte man erstmal ein paar Minuten, um seine Gedanken zu sammeln und das Gesehene zu verarbeiten. Zum Gl\u00fcck waren die n\u00e4chsten beiden Ausstellungen wesentlich fr\u00f6hlicher. Zuerst f\u00fchrte der Weg durch die Ausstellung von Portraits vom Fotografen Vincent Peters. Sein Stil ist stark an die 50er und 60er angelehnt und immer stark auf den Menschen fokussiert. Wirklich gro\u00dfartige Bilder. Die letzte (gute) Ausstellung bestand aus Bildern der holl\u00e4ndischen Fotografin Scarlett Hooft Graafland. Ihr Stil zeigt immer sehr surreale Motive in den fantastischsten Umgebungen \u2013 alles ohne digitale Nachbearbeitung. Und jedes Motiv hat eine klare zweite Beziehung zu den Umgebungen, welche aber nur selten offensichtlich ist. Nach diesen gro\u00dfartigen Ausstellungen war die letzte Ausstellung \u2013 ein einziges Video mit extrem abstrusen Inhalten \u2013 ziemlich entt\u00e4uschend. Insgesamt hat sich der Besuch hier aber absolut gelohnt und ich werde beim n\u00e4chsten Besuch in Stockholm wahrscheinlich wieder hier landen.<\/p>\n
Nach dem Fotografiska ging es f\u00fcr mich dann weiter in die Altstadt, Gamla Stan, mitten im Herzen Stockholms. Die zwei gro\u00dfen Gassen kenne ich zwar nun relativ gut, aber wenn man ab und an mal einfach um die n\u00e4chste Ecke l\u00e4uft sieht man etwas, das man vorher noch nie gesehen hat und landet in einer neuen Ecke. Verlaufen ist hier keine Kunst! In der Altstadt und an ihrem Ufer verbrachte ich dann auch den gr\u00f6\u00dften Teil des verbleibenden Abends. Gegen sechs Uhr setzte ich mich dann noch f\u00fcr eine Weile in eine Bar am Ufer bis ich in der Abendd\u00e4mmerung noch in Richtung S\u00f6dermalm fuhr.<\/p>\n
S\u00f6dermalm ist einer der Stadtteile Stockholms, die ich leider bisher noch nie erkundet hatte. Den Zeitpunkt hatte ich sogar ziemlich gut gew\u00e4hlt, da jetzt in den ganzen Bars und Restaurants so langsam der Betrieb anfing. Ich ging noch bis zum gro\u00dfen Platz vor der Markthalle \u2013 Saluhall \u2013 S\u00f6dermalms und machte mich dann so langsam auf den R\u00fcckweg zum Campingplatz.<\/p>\n
Nach einem kleinen Abendessen lie\u00df ich den Abend dann ganz in Ruhe ausklingen und freue mich schon auf Morgen.<\/p>\n
Viele Gr\u00fc\u00dfe und bis bald<\/p>\n
S\u00f6ren<\/p>\n
Die letzte Nacht war nicht sonderlich ruhig \u2013 es regnete zeitweise so stark, dass ich mitten in der Nacht wach wurde. Aber gl\u00fccklicherweise wurde es irgendwann ruhiger und ich konnte noch etwas schlafen. Trotzdem schlief ich nicht sonderlich lange, weil ich m\u00f6glichst viel aus dem Tag herausholen wollte. Also stand ich um acht Uhr auf, […]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1384"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1384"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1384\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1385,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1384\/revisions\/1385"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weber-werne.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}








